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Fachinformationssystem Abwasser | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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INKA-Berichtswesen Version 2.3 vom 02.03.2010Veranlassung für die Version 2.3Eine Anpassung des INKA-Berichtswesens wurde erforderlich, um Daten aus der Fachdatenbank INKA des FIS Abwasser im LISA und aus BaSYS (ehemalig KanDATA) Version 8.0 übernehmen zu können. Beide Anwendungen nutzen ORACLE als Datenbankmanagementsystem und verfügen über eine Schnittstelle für die ISYBAU-Austauschformate (XML-2006). Zur Unterstützung der Datenflüsse für diese Werkzeuge wurde eine Importfunktionalität für die ISYBAU-Austauschformate (XML-2006) implementiert. Zudem wird aufgrund der immer häufiger auftretenden organisatorischen Änderungen in der Liegenschafts- und Wehrverwaltung eine Funktionalität bereitgestellt, die eine globale Anpassung der Dienststellenbezeichnungen durch den Anwender ermöglicht. Fachtechnische Anforderungen in der Version 2.3· ISYBAU-XML-Import-Schnittstelle INKA-Berichtswesen 2.3 unterstützt die direkte Übernahme von ISYBAU-Austauschformaten (XML-2006), die sowohl aus der Sachdatenbank INKA der Fachanwendung Abwasser des LISA als auch aus BaSYS Version 8.0 bereit gestellt werden. Die Schnittstelle wird über den Menüpunkt <Liegenschaft aus XML-Datei importieren> angeboten. Für die Implementierung der Schnittstelle war eine Umstellung auf MS Access 2003 erforderlich. Dabei wird MS-Access 2003 als Runtime-Version installiert, sofern es nicht vorhanden ist. Der Import von Daten aus der KanDATA Version 4.x (MS DOS) wird nicht mehr unterstützt. Die Importfunktionalität für Daten aus BaSYS (ehemalig KanDATA) Version 6.2 steht weiterhin zur Verfügung. · Globale Änderungen von Dienststellenbezeichnungen Die Bezeichnung „StOV“ (Standortverwaltung) wurde durchgängig durch „BwDLZ“ (Bundeswehrdienstleistungszentrum) ersetzt. Dem Anwender in der Anwendergruppe „Bauamt“ wird im Menü <Datei> die neue Funktionalität <Dienststellenbezeichnungen ändern> angeboten. Da nur diese Anwendergruppe zur Dateneingabe vorgesehen ist, muss die Mittelinstanz zur Wahrung der Datenkonsistenz die Daten eingebende Stelle (Bauamt) ggf. zur Änderung von Dienststellenbezeichnungen anweisen. Die Bezeichnungen der Dienststellen der Bau- und Liegenschaftsverwaltungen der Obersten Instanz und der Mittelinstanzen werden über Referenzlisten bereitgestellt. Die Anpassung des vorhandenen Datenbestandes erfolgt automatisiert. · Zusätzliche Angaben über den Stand der Bearbeitung auf der Liegenschaft Das Formular 1 wurde überarbeitet. Unterhalb der administrativen Daten zu einer Liegenschaft wurde das Formular in zwei Karteireiter aufgeteilt. Der Karteireiter [Bestandsdaten gem. LAK] enthält die Stamm- und Zustandsdaten und den aktuellen Stand der Sanierungen. Der Karteireiter [Kosten- / Projektdaten] enthält die Aufstellung der Kosten für Untersuchungen und Sanierungen. Zusätzlich wurden alle Eingabefelder aus dem LAK-Formular des INKA-Berichtswesen 2.2 integriert. Das LAK-Formular wurde in der Version 2.3 entfernt. Weiterhin wurden Datenfelder für zusätzliche Angaben zum Stand der Bearbeitung der Liegenschaft ergänzt. Dort können die Jahreszahlen für die Beauftragung und Fertigstellung der LAK Teile A und B, ES Bau, EW Bau, Ausführungsplanung und Bauausführung angegeben werden; Bezugsgrundlage ist dabei das jeweils aktuelle LAK (s.a. Abschnitt „Anforderungen an die einheitliche Datenerfassung“). Diese Informationen stehen nur auf Liegenschaftsebene zur Verfügung und werden in den Folgeformularen nicht weiter ausgewertet. · Unterstützung fachlicher Anforderungen der Arbeitshilfen Abwasser In den Arbeitshilfen Abwasser wurde im Zuge der Einführung der DIN EN 13508-2 das Verfahren der Bautechnischen Zustandsbewertung überarbeitet. Gleichzeitig erfolgte eine Überarbeitung der Hydraulischen Zustandsklassifizierung. Beide Verfahren, die seit März 2007 in den Arbeitshilfen Abwasser veröffentlicht sind, definieren eine zusätzliche Zustandsklasse „0“ und Systemklasse „0“. Daten, die auf Grundlage dieser Verfahren erzeugt wurden, können mit der Schnittstelle für ISYBAU-Austauschformate (XML-2006) in das INKA-Berichtswesen 2.3 übernommen werden. Die entsprechenden Formulare und Berichte wurden um die Zustands- und Systemklasse „0“ erweitert. · Berücksichtigung der Nummern von Wirtschaftseinheiten Zur Vorbereitung der Bereitstellung von Daten aus dem INKA-BW an das liegenschaftsführende System der Bundeswehr (SAP) wurde zusätzlich das Datenfeld „Wirtschaftseinheit“ auf Liegenschaftsebene (Formular 1 bzw. Bericht 1) eingeführt. Sofern die Nummern der Wirtschaftseinheiten für die Liegenschaften durch die Wehrverwaltung bereitgestellt werden, können sie parallel zur Liegenschaftsnummer eingegeben werden Anforderungen an die einheitliche DatenerfassungDie Datenerfassung erfolgt ausschließlich durch den Anwender im Bauamt. Die Datenqualität und Datenkonsistenz ist die entscheidende Größe für alle auf diesen Daten aufbauenden Auswertungen und Aussagen. Daher sind die nachfolgenden Hinweise bei der Datenerfassung zwingend zu beachten. Die Bestands- und Zustandsdaten einer Liegenschaft auf dem Karteireiter [Bestandsdaten gem. LAK] im Formular 1 beruhen auf den Ergebnissen eines LAK. Hierzu gehören: § Bestandsdaten (Gesamtlängen, erfasste Längen) § Zustandsdaten (untersuchte Längen, Untersuchungsdatum, Einteilung in Zustandsklassen, Systemklassen und Systemzahlen) § sanierungsbedürftige Längen Diese Daten sind in der Regel über den Zeitraum der Gültigkeit eines LAKs nicht zu verändern. Erst mit der Aufstellung eines neuen LAK, z.B. im Rahmen einer erneuten Zustandserfassung gem. EKVO[1] oder SüwVKan[2], werden die genannten Daten aktualisiert. Für die jährlichen Berichte bedeutet das, dass innerhalb des Gültigkeitszeitraums eines LAK § lediglich die Angaben zum Stand der abgeschlossenen Sanierung (Karteireiter [Bestandsdaten gem. LAK] des Formulars 1) an den jeweils aktuellen Sanierungsfortschritt anzupassen sind, und § die Verteilung der Sanierungskosten in den Datenfeldern [abgeschlossen], [beauftragt] und [geplant] (Karteireiter [Kosten-/Projektdaten] des Formulars 1) an den jeweils aktuellen Stand des Sanierungsfortschritts anzupassen ist. Sind die Sanierungsmaßnahmen für eine Liegenschaft abgeschlossen (100 %), dürfen im Idealfall bei den Sanierungskosten nur noch Einträge im Feld [abgeschlossen] vorhanden sein. Einen Sonderfall stellen abwassertechnische Anlagen dar, die erst im Anschluss an ein LAK erfasst bzw. untersucht werden konnten. Diese Daten sind nachzutragen und formal als dem aktuell gültigen LAK zugehörig zu betrachten. Die Software kann von der Internet-Seite www.lisa-bund.de durch Nutzer mit entsprechender Zugangsberechtigung heruntergeladen werden.
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