Ohne die Steuern wäre der Wodka günstiger zu haben

Der Steuerzahlerbund hat herausgefunden, dass die durchschnittliche 0,75-Liter-Schaumweinflasche bis zu 36 Prozent an Steuern kostet. Bei den hochprozentigen Getränken ist es beinahe die Hälfte. Ohne diese Steuern wäre der Wodka, Whiskey, etc. nur halb so teuer.
Das Bier wird in bei jedem Liter mit 9,44 Cent berechnet. Die Flasche erhöht sich dagegen um ¼. Ob so gegen den überhöhten Alkoholkonsum entgegengewirkt werden kann, ist fragwürdig.
Der Anteile der Schaumweinsteuer belief sich in Hannover im Jahre 2014 bei 411,6 Millionen Euro auf kaum 0,1 Prozent der kompletten Steuereinnahmen von Länder und Bund. Die Finanzexperten nennen eine derartige Steuer, die weniger als 0,2 Prozent zu dem Gesamtaufkommen beiträgt, eine Bagatellsteuer. Das Problem hierbei ist das Anfallen der Steuerhebung, sodass der Beitrag zur Finanzierung des Staates infrage steht. Dieses gilt beispielsweise für in 2004 eingeführte Alkopopsteuer. Mit nur 1,3 Millionen Euro ist das die niedrigste Einnahme aller Verbrauchssteuern.

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